Website für Fahrschulen in Berlin
Ihre Kundschaft ist siebzehn und entscheidet am Telefon, abends, im Vergleich mit zwei anderen Fahrschulen im Kiez.
Der Unterschied zu anderen Gewerken
Beim Dachdecker entscheidet oft die Empfehlung. Bei einer Fahrschule entscheidet die Suche. Fahrschüler sind jung, suchen auf dem Handy und vergleichen in wenigen Minuten drei Anbieter in Laufweite. Wer dabei nicht auftaucht, kommt nicht in die engere Wahl, egal wie gut der Unterricht ist.
Dazu kommt, dass die Eltern mitreden und mitbezahlen. Die wollen Zahlen sehen, bevor jemand anruft.
Was auf die Seite gehört
- Die Preise. Grundbetrag, Fahrstunde, Sonderfahrten, Vorstellung. Wer keine Preise zeigt, wirkt nicht teuer, sondern wird übersprungen.
- Die Klassen. B, B197, Automatik, Motorrad, Anhänger. Das sind die Begriffe, nach denen gesucht wird.
- Theorieunterricht. Welche Tage, welche Uhrzeit, ob man einsteigen kann, wann der nächste Kurs beginnt.
- Anmeldung. Was man mitbringen muss, Sehtest, Passfoto, Erste Hilfe. Diese Liste spart Ihnen jeden Tag Telefonate.
- Wo Sie sind. Nächste Haltestelle, nicht nur die Adresse.
Alles auf dem Handy, ohne Zoomen
Wenn ich Fahrschul-Websites ansehe, ist der häufigste Fehler nicht das Aussehen, sondern dass die Preisliste ein PDF ist. Ein PDF auf dem Handy heißt zoomen, schieben, aufgeben. Preise gehören als Text auf die Seite.
Noch ein Punkt, den viele übersehen
Bei den meisten Berliner Fahrschulen, die ich durchgesehen habe, ist der naheliegende Domainname noch frei. Der eigene Name im Netz kostet rund zehn Euro im Jahr. Das lohnt sich auch dann, wenn die Seite erst später kommt.
Eine Fahrschul-Website braucht keine Bildergalerie und kein Video. Sie braucht Preise, Termine und eine Telefonnummer, die man antippen kann.